Lockdown-verlängert

Lockdown verlĂ€ngert! đŸ˜€

Wie wohl Alle mitbekommen haben, wurde der Lockdown, der nun schon seit November 2020 mir verbietet mein KEMPO-STUDIO fĂŒr meine treuen Mitglieder zu öffnen, verlĂ€ngert.

Aber allein deshalb schreibe ich heute nicht diesen Beitrag.

Ich wollte meine Mitglieder gerne darĂŒber informieren, wie es um euer und mein KEMPO-STUDIO steht. Es ist nĂ€mlich so:

Entgegen der Mainstream-Mitteilungen bzgl. der Corona-„SOFORT“-Hilfe, die alle bedĂŒrftigen Unternehmen bekommen haben sollen, wollte ich mal meine ganz persönlichen Erlebnisse mit euch teilen.

Fakt ist, die Soforthilfe „November“ konnte erst Ende November beantragt werden, weil die Regierung erst zu diesem Zeitpunkt, das Formular zur Beantragung veröffentlicht hat. Dank meines sehr guten und tĂŒchtigen Steuerberaters war es dann aber möglich, dieses Formular noch am selben Tag zu unterzeichnen und auf den Weg zu bringen. Auch die BestĂ€tigung des Eingangs meines Antrags kam umgehend.

Screenshot-Corona-SOFORT-Hilfe

Screenshot-Corona-SOFORT-Hilfe

Und am 2. Dezember habe ich sage und schreibe die erste Abschlagszahlung in Höhe von 1899,14 € auf mein Konto erhalten.

Seit dem habe ich aber keinerlei weitere Zahlung von Seitens der Regierung erhalten!

Ohne euch, meine treuen und geduldigen Mitglieder, die aber weiterhin regelmĂ€ĂŸig und pĂŒnktlich ihren Mitgliedsbeitrag bezahlen, wĂŒrde es mittlerweile gar kein KEMPO-STUDIO mehr geben. Das ist die Wahrheit! Denn wie und von welchem Geld hĂ€tte ich bereits Anfang November die Miete fĂŒr das KEMPO-STUDIO (knapp 2000.-€), meine private Miete, geschweige denn den Lebensunterhalt fĂŒr meine 5-köpfige Familie bezahlen sollen?

Und im Anschluss daran, die Mieten und Kosten fĂŒr den Dezember? Die lĂ€ppische Abschlagszahlung reicht ja nicht mal fĂŒr die nackten Mietkosten vom KEMPO-STUDIO. Essen und Trinken ist ja eh völlig ĂŒberbewerteter Luxus, nicht?!

Zum einen ist auch traurig, dass sich die Anzahl der Mitglieder in der Zwischenzeit auch verringert hat. Ein paar SchĂŒler wollten die von mir erhobene Beitragsanpassung, die ich im Oktober (gĂŒltig ab November) verkĂŒndet habe, nicht akzeptieren. Zum andern hat das KEMPO-STUDIO derzeit aber auch gar keine Möglichkeit neue Mitglieder zu gewinnen.

Nun ist bereits Januar 2021. Immer noch wartete ich geduldig auf die „SOFORT-Hilfe“. Was fĂŒr ein Hohn dieser Ausdruck schon allein ist. Dann ist mir heute endgĂŒltig der Geduldfaden gerissen und ich habe einen 2-seitigen Brief an die IHK (Industrie und Handelskammer Region Stuttgart) geschrieben.

Darin habe ich auf gleich mehrere MissstÀnde hingewiesen. Hier ein Beispiel aus dem Inhalt:

Die Schließung meines Betriebes dient auch nicht der Aufrechterhaltung der Funktionsfähigkeit des Gesundheitssystems. Wenn im letzten Jahr 2020 – dem Jahr der großen Pandemie – mehr als 6000 Intensivbetten abgebaut wurden, dann kann es nicht so schlimm um die Funktionsfähigkeit des Ge- sundheitssystems stehen. Die Schließung meines Geschäfts muss jedoch zwingend und kohärent dem Gesundheitsschutz und dem Schutz des Ge- sundheitssystems dienen, um nach § 28a IfSG überhaupt rechtmaÌˆĂŸig zu sein.

Oder auch dieses hier:

Bis zum heutigen Zeitpunkt hat uns das RKI NICHT nachgewiesen, wie die Infektionswege sind. Wenn es um den Schutz der alten und vorerkrankten Menschen geht, dann kann ich Ihnen sagen, dass ich keine Kunden aus dieser Risikogruppe habe. Ich selbst bin im Übrigen gesund. Mein Betrieb ist also keine Gefahr – auch nicht für Risikogruppen. Es gibt keinen sachlichen Grund, mein Geschäft zu schließen.

Wenn dich das was ich der IHK sonst noch geschrieben habe interessiert, dann findest du den vollstĂ€ndigen Brief als „Anhang zum Downloaden“ gleich hier:

Eins ist mir sehr wichtig:
Ich weiß genau wie du, dass durch die LĂ€nge des Lockdowns nun schon etliche Trainingseinheiten ausgefallen sind. Ich wollte an dieser Stelle nochmals mein Versprechen erneuern, dass es mein fester Wille ist, dass jeder SchĂŒler und jede SchĂŒlerin, die bezahlten aber durch den Lockdown entfallenen Trainingseinheiten, sobald wir das wieder dĂŒrfen, dann nachholen darf.

Zum Schluss wollte ich dir noch mitteilen, dass du mich ab kommender Woche (11.1.2021) NICHT mehr per WhatsApp erreichen kannst.

TschĂŒss WhatsApp

TschĂŒss WhatsApp

Der Grund hierfĂŒr ist, dass ich den ab Anfang Februar zwangsweise zu akzeptierenden Nutzungsbestimmungen nicht zustimmen kann. Meiner Meinung nach sind die neuen Nuntzungsbedingungen sehr „schwammig“ formuliert und aus datenschutzrechtlichen GrĂŒnden, möchte ich nicht, dass Facebook meine Daten zur Profilierung benutzt. Ich empfehle auch dir, falls du WhatsApp benutzt, das neue „Kleingedruckte“ vollstĂ€ndig zu lesen (nur ein lieb gemeinter Tipp).

Als Alternative kann ich nur die App „Telegram“ empfehlen. Aber das musst du fĂŒr dich selber entscheiden.

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